Der Service Public umfasst die Grundversorgung der Bevölkerung mit Infrastruktur und Dienstleistungen. Sie sollen überall nach gleichen Grundsätzen, in guter Qualität und zu angemessenen Preisen zur Verfügung stehen. Immer mehr Unternehmen, die sich teilweise oder vollständig im Staatsbesitz befinden, dringen in private Märke vor.

Service Public-Dienstleister wie die Post, die Ruag oder die Swisscom, aber auch kantonale Energieversorger, IT-Unternehmen oder Gebäudeversicherungen, treten in direkte Konkurrenz mit privaten Unternehmen. Weil diese Unternehmen dank ihren Monopolbereichen über Marktvorteile verfügen, wird der Wettbewerb verzerrt – die Spiesse sind nicht gleich lang.

Damit innovative private KMU nicht von der öffentlichen Konkurrenz an den Rand gedrängt werden, müssen sich staatlich kontrollierte Unternehmen auf den eigentlichen Service Public fokussieren. Unternehmensteile, welche für den Service Public nicht erforderlich sind, sollen privatisiert werden.

« Die zügellose Mobilität zu Land und zu Luft muss als scheinbares Menschenrecht auch ihre indirekten Kosten abgelten. »

Thomas Gehrig

candidat au conseil national, Liste Vert'Libéraux PME Berne